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Ausbau des Havelkanals

(HvK km 22,80 bis km 33,80)

Der in den 50ger Jahren zur Umfahrung Westberlins künstlich errichtete Havelkanal verbindet die Havel-Oder-Wasserstraße mit der Unteren Havel-Wasserstraße. Der Havelkanal liegt teilweise in Landschaftsschutzgebieten und in einem Natur- und Vogelschutzgebiet.

Die Planungen zum Ausbau des 11 km langen 2. Teilabschnittes des Havelkanals, HvK-km 22,90 bis HvK-km 33,80 zwischen Wustermark und Paretz, erfolgen zum Schutz von Umwelt und Natur eingriffsminimierend und sehen grundsätzlich den Ausbau zwischen den bestehenden Dämmen vor. Das Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben wird vs. in 2022 beantragt.

Weitere Planungsvorgaben sind:

  • Ausbau für die Wasserstraßenklasse Vb
  • Richtungsverkehr
  • Ausbautiefe von 4,0 m unter unterem Betriebswasserstand

Das Bauvorhaben umfasst im Wesentlichen folgende Baumaßnahmen:

  • Kanalverbreiterung und Vertiefung
  • Einbau von Böschungssicherungen
  • Profilierung der beidseitigen kanalbegleitenden Dämme
  • Herstellung von kanalbegleitenden Betriebswegen und zwei Betriebswegbrücken
  • Neubau einer Wartestelle
  • Errichtung einer Uferspundwand unter der Brücke Paaren – Falkenrehde
  • Bedarfsgerechter Ersatz der WSV-Liegestelle am Stützpunkt Wustermark

Bei Betroffenheit ist die Anpassung, Rück- oder Neubau von Anlagen Dritter erforderlich.

Nach dem Ausbau sind die erforderlichen Voraussetzungen für eine durchgängige Befahrung des Havelkanals von Großmotorgüterschiffen bis 2.300 t und Schubverbänden bis 3.600 t und 2,80 m Tiefgang im Richtungsverkehr gegeben.
Bauzeit: vs. 4 Jahre