Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Ersatzneubau der Staustufe Steinhavel,
vorgezogener Baubeginn für die Fischaufstiegsanlage

Ausgabejahr 2021
Datum 19.04.2021

Mit einer Bauzeit von fünf Jahren und einem Investitionsvolumen von 25 Mio. € ersetzt das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin seit November 2019 sämtliche wasserbaulichen Anlagen an der Staustufe Steinhavel (Obere Havel-Wasserstraße, km 64,3). Alle Bauarbeiten werden so gesteuert, dass die Schleuse Steinhavel während der Wassertourismussaison benutzbar bleibt.

Im Zeitraum 06.–16. April 2021 wurde nun bereits die südliche Begrenzungsspundwand für die neue Fischaufstiegsanlage eingebaut. Diese Bauleistung ist nur unter Vollsperrung des oberen Vorhafens der Schleuse auszuführen und war ursprünglich erst in der nächsten Schleusensperrzeit vom 13. September 2021 bis 27. Mai 2022 vorgesehen. Bevor die eigentliche Fischaufstiegsanlage errichtet wird, dient die Stahlspundwand zunächst erst als Einfassung für die noch herzustellende Baugrube für den Ersatz des Mühlenwehres.

„Nachdem sich abzeichnete, dass die laufenden Bauarbeiten im Baulos 2 für den Ersatz der beiden Wartestellen im oberen und unteren Vorhafen innerhalb der vertraglich vereinbarten Bauzeit abgeschlossen werden, habe ich angeordnet, dass der Einbau dieser Stahlspundwand noch innerhalb der bis zum 30. April 2021 bestehenden Sperrung der Schleuse ausgeführt wird. Dadurch vermeiden wir eine nochmalige Baustelleneinrichtung mit schweren schwimmenden Baugeräten und reduzieren damit ganz erheblich die Risiken für die Einhaltung der Schleusensperrzeit im Winterhalbjahr 2021/22“, erklärt Andreas Meister als Baubevollmächtigter des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin.

16.04.2021: Staustufe Steinhavel - südliche Begrenzungsspundwand der Fischaufstiegsanlage Staustufe Steinhavel 16.04.2021: Staustufe Steinhavel - südliche Begrenzungsspundwand der Fischaufstiegsanlage Quelle: WNA Berlin