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Instandsetzung der Ufer des Charlottenburger Verbindungskanals

Baubeginn für eine vorgezogene Maßnahme am Goslarer Ufer

Ausgabejahr 2022
Datum 31.03.2022

Im Auftrag des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin wurde gestern mit der Bauausführung für die Instandsetzung eines 230 m langen Uferbereiches vor dem Goslarer Ufer am Charlottenburger Verbindungskanal in Berlin-Mitte begonnen (CVK km 0,62 – km 0,85, li. Ufer).

Auftragnehmer ist die Hülskens Wasserbau GmbH & Co. KG. Die Bauausgaben in Höhe von rd. 1,4 Mio. € finanziert der Bund. Die Bauoberleitung des Wasserstraßen-Neubauamtes ist über ein Baubüro vor Ort erreichbar.

Wesentliche Bauleistungen sind:

  • eine Kampfmittelsuche und –räumung (bereits abgeschlossen)
  • der Rückbau von 880 m² Beton und Klinkermauerwerk der alten Ufersicherung
  • das Herstellen von 2.200 m² neuer Uferspundwände einschließlich der Spundwandausrüstung und –verankerung und
  • 700 m³ Erdarbeiten zur Herstellung einer begrünten Böschung.

Das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin bereitet derzeit eine durchgängige Instandsetzung der Ufer des Charlottenburger Verbindungskanals von CVK km 0,00 bis km 1,30 vor. Der Ersatz der Ufereinfassungen erfolgt dabei als Maßnahme der Unterhaltung in bundeseigener hoheitlicher Zuständigkeit (§ 48 WaStrG, i. V. mit § 4 WaStrG).

„Mit Beginn des Jahres hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr rd. 13,5 Mio. € für die durchgängige Instandsetzung der Ufer am Charlottenburger Verbindungskanal bereitgestellt. Ich freue mich, dass wir damit in die Lage versetzt werden rechtzeitig einen Beitrag zur Standortsicherung für wichtige Industriebetriebe in Berlin zu leisten“, sagt Heike Barth als stellvertretende Leiterin des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin.

Über die Schwerlastverladerampe am Charlottenburger Verbindungskanal werden regelmäßig bis zu 500 t schwere, hochwertige Projektladungen wie z. B. High-Tech-Gasturbinen der SIEMENS AG in alle Welt verschifft.

„Der jetzt auszuführende Uferbereich musste aus Verkehrssicherungsgründen vorgezogen werden, nachdem es dort zu einem Standsicherheitsversagen der alten Ufereinfassung gekommen war“, sagt Jana Jozefini als Baubevollmächtigte des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin.

Baubetriebsbedingte Einschränkungen für den Schiffsverkehr werden durch das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel rechtzeitig schifffahrtspolizeilich bekannt gemacht. Der Straßenverkehr entlang des Kanals ist von dem Bauvorhaben nicht betroffen.

 

Lesen Sie weitere interessante Hintergrundinformationen zur Instandsetzung der Ufer des Charlottenburger Verbindungskanals in der angehängten Presseinformation.

Die angehängten Bilder können Sie unter Angabe der Quelle „Wasserstraßen-Neubauamt Berlin“ gerne frei nutzen.

15.04.2021: Charlottenburger Verbindungskanal - Böschungsabrutschung vor dem Goslarer Ufer Charlottenburger Verbindungskanal 15.04.2021: Charlottenburger Verbindungskanal - Böschungsabrutschung vor dem Goslarer Ufer Quelle: WNA Berlin

24.08.2021: Charlottenburger Verbindungskanal mit Schwerlast-Ro-Ro-Rampe und Kaiserin-Augusta-Brücke Charlottenburger Verbindungskanal 24.08.2021: Charlottenburger Verbindungskanal mit Schwerlast-Ro-Ro-Rampe und Kaiserin-Augusta-Brücke Quelle: WNA Berlin

30.03.2022: Charlottenburger Verbindungskanal - Einbringen der Startbohle für die neue Uferspundwand Charlottenburger Verbindungskanal 30.03.2022: Charlottenburger Verbindungskanal - Einbringen der Startbohle für die neue Uferspundwand Quelle: WNA Berlin