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Fahrrinnenanpassung an der Berliner Nordtrasse (Teilprojekt VDE 17)

Bauauftrag für das erste Baulos an der Spreemündung erteilt

Ausgabejahr 2022
Datum 21.06.2022

Das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin (WNA Berlin) hat heute den Bauauftrag für den ersten Teilabschnitt zur Fahrrinnenanpassung für die Schifffahrt an der Berliner Nordtrasse vergeben. Beauftragt wurde eine Arbeitsgemeinschaft aus den Unternehmen Züblin Spezialtiefbau GmbH, Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co.KG, Otto Mette Wasserbau GmbH & Co.KG und Stump-Franki Spezialtiefbau GmbH. 

Das Ausbauvorhaben wurde mit Planfeststellungbeschluss 3700P-143.3/Pro57 der Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt vom 01.03.2018 genehmigt. Die Bauausführung soll in insgesamt vier Baulosen erfolgen und bis zum Jahr 2028 abgeschlossen werden. Insgesamt investiert der Bund rd. 58 Mio. € in das Bauvorhaben.

Mit dem jetzt beauftragten rd. 2 km langen Ausbauabschnitt im Bereich der Spreemündung entsteht eine zentrale Wartestelle für die Einrichtung der geplanten Richtungsverkehrstrecken für große Wasserfahrzeuge. Gleichzeitig wird eine direkte Einfahrt von bis zu 110 m langen Wasserfahrzeugen aus der Spree in die Schleuse Spandau möglich gemacht. Mit dem Bau der Wartestelle entstehen zudem neue Landflächen, die durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes in Sekundärnutzung auch für den Neubau des Spreeradweges durch das Land Berlin bereitgestellt werden können.

„Ich freue mich, dass wir nun mit der Bauausführung für die letzten Streckenabschnitte des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit 17 in Berlin beginnen können. Trotz angespannter Haushaltslage wurde der Auftrag auf das Angebot mit dem höchsten technischen Wert erteilt“, sagt Heike Barth als verantwortliche Sachbereichsleiterin des WNA Berlin.

„Wir haben jetzt bei der zuständigen Enteignungsbehörde die erforderlichen Besitzeinweisungen für noch nicht einvernehmlich verhandelte Grundstücksinanspruchnahmen beantragt und rechnen mit dem Beginn der Baudurchführung vor Ort ab August 2022. Alle Bauarbeiten werden vom Wasser aus und unter Aufrechterhaltung der Schifffahrt erfolgen“, sagt Gerald Kühn als Baubevollmächtigter des WNA Berlin.

Lesen Sie Hintergrundinformationen zum Verkehrswegeprojekt Deutsche Einheit 17 und zur Fahrrinnenanpassung an der Berliner Nordtrasse in der angehängten Presseinformation.

Das angehängte Bild vom Wasserstraßenkreuz Spandau an der Mündung der Spree in die Havel können Sie unter Angabe der Quelle „Wasserstraßen-Neubauamt Berlin“ gerne frei nutzen.

21.06.2022: Spandauer Wasserstraßenkreuz (Obere Havel-Spree - Ruhlebener Altarm - Untere Havel) Fahrrinnenanpassung Berliner Nordtrasse 21.06.2022: Spandauer Wasserstraßenkreuz (Obere Havel-Spree - Ruhlebener Altarm - Untere Havel) Quelle: WNA Berlin